Zahnarztpraxis Birkenmeier

  Röntgen

Um die Ausdehnung der Karies beurteilen zu können, sind vor der Behandlung Röntgenbilder notwendig. So können auch versteckte Karies abgebildet werden. Anhand dieser Bilder kann man die Tiefe der Karies und die notwendige Therapie sicher bestimmen. Somit ist eine schnelle und effiziente Behandlung für die Kinder möglich.

Auch kann man im Mund noch nicht sichtbare Karies entdecken, die somit frühzeitig therapiert werden kann.

 

 

                                           

                                  

 

Auf einem Bild kann man idealerweise bis zu 6 Zähne abbilden.

 

 

 

 

    

Die linke Karies (rot) ist noch klein und im Mund nicht sichtbar, muss aber entfernt und mit einer Füllung versorgt werden. Die rechte Karies (rot), dehnt sich bis zur Pulpa (Nervhöhle - blau) aus. Hier ist eine Pulpotomie mit Krone notwendig. 

 

 

 Desensibilisierung

 

Die Desensibilisierungs-Behandlung (kurz „Desens“) hilft, ängstliche Kinder schrittweise und langsam auf eine zahnärztliche Behandlung vorzubereiten. Daher werden die Behandlungsabläufe mit entsprechenden Instrumenten und Materialien zunächst auf eine besonders individuelle, kindgerechte und spielerische Art und Weise gezeigt, erklärt und ausprobiert. Nach der Desens können wir eine individuelle Empfehlung zum weiteren Behandlungsverlauf und der Form der Behandlung (Wachbehandlung mit Betäubung, Narkose) geben. Unter Umständen kann auch eine Wiederholung der Desens sinnvoll sein. Die Entscheidung, ob eine Desens-Behandlung notwendig ist, treffen wir beim ersten Besuch oder im Verlauf regelmäßiger Kontrolltermine.

 

Die Desens ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und wird privat bezahlt.

 

Empfehlenswert ist die Desens für: 

 Kinder, die schlechte  Erfahrungen beim Zahnarzt  gemacht haben
 ängstliche, zurückhaltende Kinder
 Kinder, die bisher nur unter  Narkose behandelt wurden
 sehr kleine Kinder

 Füllungen

 

Ist die Karies nicht allzu tief, kann sie einfach entfernt und der Zahn mit einer Füllung wieder aufgebaut werden. Dafür kann ein Zahnzement verwendet werden. Man kann auch einen hochwertigen Kunststoff mit einem Klebeverbund zum Zahn einsetzen, um die Haltbarkeit und Stabilität der Füllungen zu verbessern. Der Mehraufwand an Technik und Material erfordert eine Zuzahlung.

 

                   Fissurenversiegelung

 

Da die Fissuren (Zahngrübchen oder Rillen) auf den Kauflächen sehr tief und anfällig für Karies sind, sollte man diese Fissuren mit einem Kunststoff versiegeln, damit die Kauflächen besser sauber zu halten sind und somit neue Karies vermieden wird. Die Kosten dieser Leistung werden von den Gesetzlichen Krankenkassen bei 6-18jährigen an den großen Backenzähnen im Rahmen der Individualprophylaxe bezahlt. 

Natürlich kann dies auch für kleine Backenzähne, Milchzähne, Weisheitszähne, Schneidezahngrübchen oder bei älteren Patienten notwendig werden. In diesem Falle trägt der Patient die Kosten.

 

Pulpotomie

Ist die Karies bis in die Nähe der Pulpa (Nervhöhle) vorgedrungen, was bei Milchzähnen wegen der geringen Größe schnell passiert, sollte eine Pulpotomie durchgeführt werden. Hier wird - natürlich unter Betäubung – die Karies und das infizierte Pulpa-Gewebe entfernt, die Nerven der Wurzel abgedeckt und sicher vor weiterem Vordringen der Bakterien geschützt. So kann eine Vereiterung des Zahnes vermieden werden. Da die Pulpotomie meist mit einem größeren Substanzverlust einhergeht, wird eine Schutz des Zahnes mit einer Milchzahnkrone notwendig.

Wurzelbehandlung

Ist die Pulpa schon entzündet, reicht eine Pulpotomie nicht aus. Dann muss auch das Wurzelgewebe entfernt werden. Die Wurzel wird danach mit einer resorbierbaren (abbaubaren) und antibakteriellen Paste gefüllt und der Zahn aufgebaut. Auch dieser Zahn muss mit einer Milchzahnkrone versorgt werden. Die Paste wird später durch das Herauswachsen des bleibenden Zahnes zusammen mit der Wurzel aufgelöst.

Milchzahnkronen

Sind an einem Zahn mehrere bzw. große Flächen von Karies betroffen, oder wurde eine Pulpotomie oder Wurzelbehandlung durchgeführt, ist eine Kinderkrone notwendig. Eine Milchzahnkrone ist eine vorgefertigte Schutzkappe, die vom Zahnarzt in einer Sitzung direkt an den Zahn Ihres Kindes angepasst werden kann. Sie ist aus Edelstahl („silber“) und wir nennen sie „Piratenzahn“ oder „Prinzen-/Prinzessinnenkrone“. Mit Durchbruch des bleibenden Zahnes fällt der überkronte Milchzahn ganz normal aus. Ist ein Frontzahn stark von Karies befallen, kann auch hier eine Krone sinnvoll sein, da sie besser hält, als einfache Füllungen. Diese wird aus zahnfarbenem Kunststoff gefertigt. 

 

 

   

 Platzhalter

Wird ein Backenzahn vorzeitig entfernt, geht auch seine Platzhalterfunktion für den nachfolgenden bleibenden Zahn verloren. Damit das Gebiss nicht ganz durcheinander gerät, sollte bei engen Platzverhältnissen ein Platzhalter angefertigt werden. 

Herausnehmbarer Platzhalter 

Es wird ein Abdruck vom Kiefer gemacht und ein Platzhalter ähnlich einer Zahnspange im Labor hergestellt. Dieser muss dann jede Nacht getragen werden. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse. 

Festsitzender Platzhalter

Auf einen der Nachbarzähne wird ein Stahlband gesetzt, das durch einen angefügten Draht die Lücke hält. Dieser lässt sich leicht reinigen, kann nicht vergessen und muss nicht gesucht werden. Die Kosten dafür sind privat zu zahlen.

 

 

   

festsitzender Platzhalter

 

herausnehmbarer Platzhalter

 

 

 

 

 

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