Zahnarztpraxis Birkenmeier

Anfahrt | Kontakt | Impressum

 

A | B | D | E | F | G | H | I | K | P | QR | S | T | V | W | Z

 Bleichen

  

Jeder hat gerne helle Zähne. Die Zahnfarbe von Menschen ist schon von Natur aus unterschiedlich, wird jedoch noch von vielen Faktoren beeinflusst. So spielt Alter eine Rolle, Auflagerungen wie bei Rauchern und Kaffee-/Teetrinkern, Demineralisationen (brown spots), Füllungen, Kronen und wurzelbehandelte Zähne.

Zunächst sollte man erst einmal abklären, ob die als zu dunkel empfundene Farbe nicht durch Auflagerungen oder verfärbte Füllungen zustande kommt. Deshalb sollte generell vorher eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden und ggf. unzureichende Füllungen ausgetauscht werden.

 

 

 Foto: © Kurhan-Fotolia.com     

Sind Kronen vorhanden, ist zu bedenken, dass diese ihre Farbe beim Bleichvorgang nicht verändern und deshalb nach dem Bleichen stark auffallen können. Sind nur einzelne Zähne verfärbt, kann es daran liegen, dass der Zahn abgestorben oder wurzelbehandelt ist. Solang eine regelrechte Wurzelbehandlung vorliegt, kann das Bleichen von innen heraus an nur diesem Zahn vorgenommen werden. 

Als Bleichmittel wird meist Wasserstoffperoxid verwendet. Dies löst eingelagerte Farbstoffe aus dem Zahn heraus. Verschiedene Konzentrationen benötigen unterschiedliche Einwirkzeiten. Zum Beispiel fertigen wir eine Kunststoffschiene an, in der das Gel dann örtlich begrenzt eine oder mehrere Stunden einwirken kann. Dies wiederholt man, bis der gewünschte Effekt erreicht ist. Das Gute daran: Wenn nach einiger Zeit eine Auffrischung erwünscht ist, kann mit einem neuen Gel und der alten Schiene der Vorgang leicht wiederholt werden.

Schäden sind an den Zähnen nicht zu erwarten. Höhere Konzentrationen reizen das Zahnfleisch, deswegen sind diese für die Verarbeitung in der Zahnarztpraxis vorbehalten. Vorübergehend kann es zu kalt-empfindlichen Zähnen kommen, dies gibt sich jedoch einige Zeit nach Beenden des Bleichens.

 

 

 © Birkenmeier
 

Bonusheft

Das Bonusheft der gesetzlichen Krankenkasse ist für Sie wichtig, wenn ein Heil-und Kostenplan für Zahnersatz erstellt wird. Haben Sie 10 Jahre lang Ihr Bonusheft einmal jährlich abstempeln lassen, steht Ihnen ein um 30% erhöhter Festzuschuss zu. Sind nur die Stempel der letzten 5 Jahre durchgehend vorhanden, erhöht sich Ihr Festzuschuss um 20%. Bei der Beantragung des Heil- und Kostenplanes muss eine Kopie des Bonusheftes beigelegt werden. Bitte beachten Sie: bei Kindern von 12-18 Jahren muss die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung bzw. die Individualprophylaxe zweimal im Jahr nachgewiesen werden.

 

 

 Brücken

Sind ein oder mehrere Zähne verlorengegangen, stellt sich die Frage, wie diese ersetzt werden können. Sind noch Zähne auf beiden Seiten der Lücke vorhanden und schon vorgeschädigt bzw. überkronungswürdig, ist eine Brücke Mittel  der Wahl. Hierbei werden die Nachbarzähne beschliffen (natürlich unter Betäubung) und mit einer im Labor hergestellten Brücke versorgt. Diese wird fest einzementiert und unterscheidet sich somit kaum von den eigenen Zähnen. Sind die Nachbarzähne jedoch (fast) gesund, ist die Versorgung mit einem Implantat eher sinnvoll, da dann die Zähne nicht beschliffen werden müssen und Substanzverlust vermieden wird.

Eine Sonderform ist die Klebebrücke, die nur auf die Nachbarzähne aufgeklebt wird und somit kaum gesunde Zahnsubstanz kostet. Dies ist aber nur in Ausnahmefällen möglich: im jugendlichen Gebiss ohne Zahnlockerung bei nur einem fehlenden Schneidezahn.

 

   
   

 

 

Top