Zahnarztpraxis Birkenmeier

Anfahrt | Kontakt | Impressum

 

A | B | D | E | F | G | H | I | K | P | QR | S | T | V | W | Z

 

Implantate

 

Wörtlich übersetzt sind Implantate „Einpflanzungen”. Gemeint sind hier in den Knochen

eingesetzte Titanwurzeln. Die wohl bekanntesten Implantate sind künstliche Hüftgelenke, aber auch Zahnimplantate sind weit verbreitet und gehören fast schon zur zahnärztlichen Routine. Die künstlichen Wurzeln werden im Rahmen einer kleinen schonenden Operation unter Betäubung nach einer Vorbohrung in den Kiefer gesetzt. Während des nun folgenden knöchernen Heilungsprozesses wachsen Knochenzellen in die raue Implantatoberfläche ein und garantieren so einen festen Halt. Das Material Titan ist biokompatibel und sehr gut verträglich.

 

Implantate werden häufig gesetzt, um Einzelzahnlücken zu schließen. Hier ersetzt ein Implantat einen Zahn, ohne dass die Nachbarzähne wie bei einer Brücke beschliffen werden müssen. Das schont gesunde Zahnsubstanz. Ein weiterer Haupteinsatzbereich ist die Verankerung von Totalen Prothesen. Da im Unterkiefer der Halt bei zunehmendem Alter und Knochenverlust schlechter wird, ist hier schon mit 2 oder 4 kleinen Implantaten eine merkliche Verbesserung im Halt der Prothese zu erreichen.

 

Aber auch wenige Restzähne kann man durch zusätzliche Implantate ergänzen und somit gute Voraussetzungen für festsitzenden Zahnersatz schaffen, um  herausnehmbaren Zahnersatz (s.o.) zu vermeiden.

 

Moderne Implantate haben nach erfolgreicher Einheilung und guter Pflege eine Lebensdauer ähnlich den natürlichen Zähnen. Da nur eine künstliche „Wurzel” eingesetzt wird und der Aufbau variabel ist, kann z.B. aus einer Krone eine Brücke, eine Steg oder ein Teleskop werden. Somit kann das Implantat auch bei veränderter Situation immer weiterverwendet werden.

 

Einzelimplantat mit Krone   Einzelimplantat mit Brücke   2 Implantate nach dem Einsetzen und vor der Versorgung mit einer Brücke

Einzelimplantat mit Krone

 

Einzelimplantat mit Brücke

 

2 Implantate nach dem Einsetzen und vor der Versorgung mit einer Brücke

 

Individualprophylaxe

Putzübungen nach Sichtbarmachen der Beläge mit Färbemittel sind Teil der Individualprophylaxe

Die Individualprophylaxe (IP) ist ein Programm der Krankenkassen zur Vorsorge bei Kindern. 

Die Kosten werden ab dem 7. bis zum 18. Lebensjahr von den Kassen getragen. Die IP hat seit ihrer Einführung erheblich zur Reduktion der Karies in jugendlichen Gebissen beigetragen. 

Sie beinhaltet halbjährliche Putzkontrollen mit Beratung zur Zahnpflege und Ernährung, Fluoridierung mit speziellen Fluoridpräparaten und die Fissurenversiegelung der Molaren (große  Backenzähne). 

Bei hohem Kariesrisiko ist die Fluoridierung häufiger und auch vor dem 7. Lebensjahr möglich. 

 

Foto: © Deklofenak-Fotolia.com                              

Inlays

Inlays oder wörtlich „Einlagefüllungen” sind im Labor gefertigte Alternativen zu Füllungen. Sind die Defekte im Zahn sehr ausgedehnt oder fehlt sogar schon ein Höcker, könnte zwar unter 

Umständen noch eine normale Füllung gelegt werden, diese kann aber aufgrund der höheren Schwierigkeit und Schrumpfung des Materials undichte Stellen aufweisen, die eher zu einer erneuten Karies führen können. Auch kann es schwer werden den Kontaktpunkt zu den Nachbarzähnen wieder herzustellen, was dazu führt, dass Speisereste zwischen den Zähnen hängenbleiben.                                                               Foto: © O.K.-Fotolia.com

 Inlays aus Gold (links) und Keramik (rechts)

Die bessere Alternative ist es also, einen Abdruck zu machen und die „Füllung” (Inlay) im Labor herzustellen. Dort kann genauer gearbeitet werden, denn man hat Licht, keinen Speichel und kann den Gipszahn aus dem Modell herausnehmen und von allen Seiten bearbeiten. Das fertige Inlay wird dann in den Zahn einzementiert (Gold, s.o.) oder mit Kunststoff eingeklebt (Keramik). Aufgrund der hohen Präzision haben Inlays eine längere Lebensdauer als große Füllungen.

 

Top